Die Ölplattform Sleipner A sank bei einem Test im Jahr 1991. Grund dafür war der Sockel aus Beton, der zu schwach für den Druck des Meeres ausgelegt war. Wie konnte es dazu kommen und welche Rolle spielten Computer in diesem Fall?
Für die Berechnungen der Statik nutze man damals die Finite Elemente Methode. Durch mangelnde Rechenleistung und einige Fehler bei der Modellierung der Konstruktion schlich sich allerdings eine falsche Berechnung ein. Dies führte dazu, dass Teile des Sockels zu schwach ausgelegt wurden. Untersuchungen ergaben, dass die herrschenden Scherkräfte um 47% unterschätzt wurden.
Kleine Korrektur: Sleipnir war das achtbeinige Pferd Odins, nicht sein Hund.
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Für diese Folge der Digitalen Anomalien gibt es ein vollständiges Transkript. Dieses Transkript wurde automatisiert erzeugt und nicht nachbearbeitet oder korrekturgelesen. Es wird daher sicher Fehler enthalten. Das Transkript ist als Ergänzung zu verstehen, um beispielsweise die Inhalte durchsuchbar zu machen. Im Zweifel gilt immer das gesprochene Wort aus der Folge.
Shownotes
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Der Zusammenbruch der Sleipner-Plattform (Archiv)
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Finite-Elemente-Methode – Wikipedia
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Sleipner A - Wikipedia
- Artikel: The Failure of an Offshore-Plattform
- Engineering Optimization in the Design and ( 1991) Loss of the Sleipner A GBS (sehr ausführlicher Report)
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Hydrostatisches Paradoxon – Wikipedia
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Credits
Sprecher & Produktion: Wolfgang Schoch
Musik: BACKPLATE von https://josephmcdade.com