rechenfehler

#20: Bis zum letzten Tropfen

Der Gimli Glider war ein Flug von Air Canada, der aufgrund von Treibstoffmangel nur durch ein sensationelles Manöver des Piloten gerettet werden konnte. Die Ursache für den Zwischenfall waren eine Kombination von verschiedenen Dingen.

Am Anfang stand ein technischer Defekt der Treibstoffanzeige und ein Zusammenspiel aus fehlerhaften Prozessen und menschlichem Versagen. Dies führte dazu, dass die Tanks des Flugzeugs nur mit Hilfe von manuellen Messungen befüllt wurden.

Leider mussten hierfür verschiedene Einheiten umgerechnet werden. Denn während das notwendige Kerosin für den Flugplan in Gewicht gemessen wird, rechnete die Tankcrew am Boden in Volumen.

Erschwerend kam noch dazu, dass die betroffene Boeing 767 das erste Flugzeug in der Flotte von Air Canada war, dass in metrischen Einheiten rechnete…

#12: Unter Druck

Die Ölplattform Sleipner A sank bei einem Test im Jahr 1991. Grund dafür war der Sockel aus Beton, der zu schwach für den Druck des Meeres ausgelegt war. Wie konnte es dazu kommen und welche Rolle spielten Computer in diesem Fall?

Für die Berechnungen der Statik nutze man damals die Finite Elemente Methode. Durch mangelnde Rechenleistung und einige Fehler bei der Modellierung der Konstruktion schlich sich allerdings eine falsche Berechnung ein. Dies führte dazu, dass Teile des Sockels zu schwach ausgelegt wurden.